Mittwoch, 13. Mai 2009

Epson Längenbegrenzung aushebeln

Mit der Verbreitung der digitalen Panoramafotografie hat man auch immer häufiger den Wunsch, sich das Panoramabild auszudrucken. Obwohl man einen passablen Tintenstrahlfotodrucker besitzt, kann es dennoch schnell passieren, dass die maximal bedruckbare Länge von Druckertreiber kürzer als das Panoramabild ist. Grundsätzlich machen kurze Längenbegrenzungen bei Consumer-Tintenstrahldruckern gegenüber Profigroßformatdruckern sinn, da die Consumer-Drucker "meist" (zumindest habe ich noch keine gesehen) nicht über eine Vakuumansaugpumpe verfügen, damit das Papier beim Bedrucken von Rollenpapier plan aufliegt. Will man dies dennoch riskieren, so hat Helmar Gordon Dahmer ein Programm für einige Epson-Fotodrucker geschrieben, das die Längenbegrenzung unter Windows aufheben könnte. Allerdings hat Dahmer auch festgestellt, dass sein Programm unter Umständen bei neueren Treiberversionen nicht mehr funktionieren könnte.

Quelle: Dahmer Doku udps.pdf

Samstag, 31. Januar 2009

Epson Original ICC Profilnamenerklärung

Grundsätzlich liefern die meisten Tintendruckerhersteller bei Fotodrucker generische ICC Profile mit den Druckertreiber mit, somit werden diese generischen ICC-Profile mit der Installation des Druckertreibers automatisch mitinstalliert. Will man z.B. dass Adobe Photoshop die Farbverwaltung selber übernimmt, liegt zu Beginn bereits die Schwierigkeit in der richtigen Wahl des Profilnamens für das eingelegte Papier, da diese oft auf den ersten Blick sich nicht immer sofort erschließen lassen (z.B. "EPSON Premium Glossy Papier" -> "PGPP", "EPSON Enhanced Matte Paper" -> "EMP", usw. ). In Bezug auf Epson Fotodrucker ICC Profile ist so, dass ich vor kurzem bei der Epson Supportseite eine offizielle Erklärung der ICC Profilnamen entdeckt habe:
"ICC-Profile, die in meinem Stylus Pro Drucker enthalten sind, werden mit Abkürzungen angegeben. Gibt es eine Liste, in der diese Abkürzungen und ihre Definitionen erklärt werden?" [PDF]

Diese Erklärung findet sich zwar unter Epson Stylus Pro 3800 Supportbereich, doch aus meiner Erfahrung gilt diese Erklärung im großen und ganzen auch für die anderen Epson Tintenstrahl Fotodrucker bzw. Großformatdrucker.

Quellen und weiterführende Literatur:

Freitag, 30. Januar 2009

TVBS moves to a new satellite platform (Eurobird 9)

First I want to thank Kurt Junges for the hint! :-)
I have updated the Frequency List on my "Chinese Satellites in Europe" page. Cause for update is that TVBS has moved to a new satellite platform (Eurobird 9), so if you subscribes TVBS it is required to re-aligning the satellite dish to receive new platform.

References:

Sonntag, 27. Januar 2008

Adobe Camera RAW Bilder mit ColorChecker/ColorcheckerSG profilieren

Adobe Camera RAW Bilder mit x-rite (ehemals GretagMacBeth)
ColorChecker/ColorcheckerSG "profilieren" ist zwar nicht neu aber ziemlich cool!

Das was ich unter Adobe Camera RAW vermisse, ist direkt Camera Profile einbinden zu können, wie ich es unter PhaseONE und RAWShooter gewohnt bin. Für Leute an ein x-rite (GretagMacBeth) Colorchecker kommen, ist es auch quasi möglich Farben zu erhalten, die sehr nahe der reellen Farben kommen.

Bruce Fraser beschreibt hier die grundsätzliche Vorgehensweise:
http://www.creativepro.com/story/feature/21351-1.html

Komfortabler geht es mit einem Script für Photoshop von Thomas Fors:
http://fors.net/chromoholics/

Für Leute, die über den ColorCheckerSG verfügen, sollte der Script von Thomas Fors genauso funktionieren. Lediglich muß man die vorgegebenen Werte von den ColorChecker auf die Farbwerte von ColorcheckerSG im Script anpassen. Die Anleitung und die Farbwerte gibt es hier:
http://www.northlight-images.co.uk/article_pages/eye_one_photo_SG.html

x-rite Colorchecker / ColorCheckerSG Charts kann man z.B. bei LiWiener Printing Solutions erwerben.

Freitag, 2. November 2007

Intel Chipset RAID - Matrix RAID

Da ich in einem älteren Post bereits über "Software RAID unter Windows XP und Windows 2000 mit Bordmitteln" [1] berichtet habe, möchte ich dieses Mal über eine andere kostengünstige RAID-Variante, und zwar Intel Matrix RAID [8, S. 13ff], mit dem Schwerpunkt auf SATA-Festplatten [12] berichten.
Grundsätzlich ist die Unterstützung von RAID durch den Intel Southbridge Chipsatz [11] bereits ab Intel Chipsatz ICH5/R verfügbar [13, S. 2]. Doch ab ICH6/R beherrscht der Intel Chipsatz auch Intel Matrix RAID Technik [14]. Intel Matrix RAID erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von RAID 0 und RAID 1 auch bei nur 2 physikalisch vorhandenen Festplatten (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1: RAID 0 und RAID 1 gleichzeitig auf 2 Platten, Quelle Intel [8, S.14]

Das bedeutet, dass man z. B. auf einen Teilbereich von den zwei Festplatten zunächst einmal ein RAID 0 für z. B. das Betriebssystem, Anwendungsprogramme und die Windows-Auslagerungsdatei einrichtet und dann auf den restlichen Speicherplatz ein RAID 1 für die "sichere" Speicherung von Daten einrichten kann (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2, Anwendungsbeispiel Intel Matrix RAID, Quelle: Intel [7, S. 17]

Intel Matrix RAID vs. Einzelfestplatte
Geoff Gasior hat festgestellt, dass die CPU Belastung bei Intel Matrix RAID unter seinen Testbedingungen [2] höchstens um 0,5 Prozent höher ist als beim Betrieb einer einzigen Festplatte (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: IOMeter Workstation - CPU utilization, Quelle: Geoff Gasior [2]

Intel Matrix RAID vs. Windows-Software-RAID

Der Vorteil dieser Chipsatz-Variante gegenüber dem Windows-Software-RAID ist neben einen performanteren Zugriff und niedrigeren CPU-Belastung, dass man damit das Windows-Betriebssystem auf eine RAID 0 Bereich legen kann [5]. Mir ist natürlich bewußt, dass vermutlich Systemadministratoren dies nicht unbedingt als Vorteil im Bezug auf die Ausfallsicherheit sehen werden. Doch für einen Privatanwender wie mich sind die Folgen eines temporären Verlustes des Betriebssystems nicht so schlimm wie für ein Unternehmen. Ich bekomme aber im Gegenzug performantere Zugriffe im Betrieb. Man muß natürlich selber dafür Sorge tragen, dass wichtigen Daten auf RAID 1 Bereich gespeichert werden.

Intel Matrix RAID vs. Onboard RAID von Fremdhersteller
Heutzutage gehört es schon fast zum guten Ton von Mainboard-Herstellern, dass ein Mainboard mit einem zusätzlichen Onboard RAID Controller eines Fremdherstellers ausgeliefert wird. Häufig wird der zusätzliche Onboard RAID Controller über den PCI-Bus [15] angebunden. Probleme können auftreten, wenn dieser Onboard RAID Controller noch mit anderen Erweiterungskarten den PCI-Bus teilen müssen, denn dann kann der zusätzliche Onboard-RAID-Controller nicht die volle Geschwindigkeit des PCI-Buses für sich beanspruchen. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Chipsatz-RAID-Controller statt mit 133MB/s wie beim PCI-Bus mit einer viel höheren Geschwindigkeit (z. B. 266MB/s bei ICH5) an die Northbridge und ihren Memorycontroller [3] angebunden ist. Auch die CPU-Belastung kann beim Betrieb von Chipsatz-RAID niedriger als der Onboard-RAID-Variante von Dritthersteller [3] [4] sein, wie Abbildung 4 zeigt.

Abbildung 4: CPU Belastung, Quelle: Burmester [3]

Fazit
Berücksichtigt man die höhere Übertragungsgeschwindigkeit durch die direkte Northbridgeanbindung und den niedrigeren Verbrauch von CPU-Performance gegenüber dem Windows XP Software-RAID, so ist dies mein persönlicher Favorit für eine RAID Implementierung, die noch dazu gratis ist, wenn man ein neueres Mainboard (ab ICH6R) mit Intelchipsatz sein Eigen nennt.

Literatur
[1]Software RAID unter Windows XP und Windows 2000 mit Bordmitteln, LCY-Blog
[2]Geoff Gasior, Intel's Matrix RAID explored - Your array is ready, Mr. Anderson, The Tech Report, 9. März 2005, (Stand 2. November 2007)
[3]Burmester R., ICH5/R und S-ATA RAID - Alles integriert, ComputerBase, 14. April 2003
[4]Burmester R., S-ATA RAID Controller im Vergleich Datendurchsatz ohne Ende, ComputerBase, 4. Juli 2003
[5] SO WIRD'S GEMACHT: Erstellen eines Stripesetvolumes mit Parität (RAID-5) in Windows Server 2003, Microsoft Knowledge Base Artikel 323434 unter http://support.microsoft.com, Version 1.0, 23. September 2003
[6]Schmid P., Baustein-Schlacht: Intel vs. Nvidia, Toms's Hardware, 26. Januar 2007
[7]User’s Manual: Intel® Application Accelerator, Revision 2.2, Intel, November 2004
[8]White Paper: Benefits of Intel® Matrix Storage Technology, Microsoft Knowledge Base Artikel 307880 unter http://support.microsoft.com/, Version 1.0, Dezember 2005
[9]Laenger K., Sicher und schnell: SATA-RAID, Tec Channel, 09 September 2004
[10]User's Manual: Intel® Matrix Storage Manager 7.0, Revision 1.0, Intel, März 2007
[11]I/O Controller Hub, Wikipedia
[12]Serial ATA, Wikipedia
[13]There is a storage solution that can drive PC performance, Intel® chipsets with Intel® RAID Technology bridge the gap between storage capacity and performance, Intel, 2003
[14]Matrix RAID, Wikipedia
[15]Peripheral Component Interconnect, Wikipedia

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Notebook Toshiba Satellite A200 findet keine Festplatte bei XP Installation

Vor den gleichen Problem, wie bei "Notebook Acer Extensa 5610 findet bei Windows XP Installation keine Festplatte" bereits berichtet, saß ein Bekannter von mir letzte Woche, als er auf sein neuerworbenes Toshiba Satellite A200 Notebook ein Windows XP auf das vorinstallierte Windows Vista drüber installieren wollte, fand die XP Installation CD keine Festplatte.
Den Treiber für die SATA Festplatte von diesem Toshiba Notebook kann man sich z.B. unter folgender Adresse runterladen:
http://at.computers.toshiba-europe.com/cgi-bin/ToshibaCSG/download_drivers_bios.jsp?service=AT

Dieses Mal versteckt sich der Treiber unter den Namen "Storage Manager".

Die restliche Vorgehensweise gleicht der Beschreibung von "Notebook Acer Extensa 5610 findet bei Windows XP Installation keine Festplatte". Also entweder ein USB-Diskettenlaufwerk besorgen und den Treiber auf eine Diskette kopieren oder die Treiber mit nLite in die Windows XP Installation CD integrieren.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Software RAID unter Windows XP und Windows 2000 mit Bordmitteln

Als mir letzte Woche eine volle 300GB Seagate Festplatte ohne jegliches Backup plötzlich den Dienst quittierte, war es das Zeichen für mich nach einer RAID-Lösung [1] [4] umzuschauen. Den entscheidenden Tipp gab mir mein Kumpel Thomas, der in der Firma bereits mit einem Software RAID für Kunden erfolgreich gearbeitet hatte. Zwar ist Software RAID für Besitzer von Windows Server Betriebssystemen [8] wie z. B. Windows 2003 Server nichts neues, doch neu war für mich, dass diese Funktion auch unter Windows XP oder Windows 2000 genutzt werden konnte.
Der Haken ist nur, dass diese Software-RAID-Funktion offiziell unter Windows XP nicht vorhanden (deaktiviert) [6] ist, somit darf man sich auch kein Support von Microsoft erwarten. In schlimmsten Fall ist diese Funktion beim nächsten Windows Update wieder verschwunden, was aber eher nicht zu erwarten ist. Um die Funktion unter Windows XP Pro oder Windows 2000 zu reaktivieren, benötigt man grundsätzlich einen Hexeditor, um die Dateien zu patchen. Eine genaue Beschreibung gibt es bei Tom's Hardware [2]. Komfortabler geht es mit einer Batch-Datei von der Zeitschrift c't [3]. Man sollte aber, bevor man die Batch Datei "raidpatch.cmd" ausführt, unter "Systemsteuerung->Regions- und Sprachoptionen->Erweitert->Sprache für Programme die Unicode nicht unterstützen" sicherstellen, dass "Deutsch" oder "Englisch" eingestellt ist, da sonst die Batch Datei nicht richtig arbeiten könnte (funktioniert z.B. nicht richtig mit Einstellung Chinesisch).
Patchen eines deutschen Windows XP inkl. SP2 mit der c't Batch-Datei:
  1. Windows XP in den abgesicherten Modus hochfahren, da sonst die Batch-Datei die Windows Systemdateien nicht patchen kann.
  2. Die Batch Datei "raidpatch.cmd" ausführen
  3. Nach erfolgreichen Patchen Windows XP in den normalen Modus wieder hochfahren
Nun sollte man alle Datenträger, die man in RAID Modus betreiben möchte, falls nicht schon geschehen, unter "Systemsteuerung-> Verwaltung-> Computerverwaltung-> Datenträgerverwaltung" in dynamische Datenträger konvertieren. Nun steht Ihnen für die Verwendung eines Sofware-RAIDs nichts mehr im Wege.

In meinem Fall war z.B. die Spiegelung (RAID 1) der Festplatte interessant, dies erreicht man einfach dadurch, dass man mit der rechten Maustaste auf die zu spiegelnde Partitionen klickt und "Spiegelung hinzufügen" [7] auswählt. Danach muß man eine lange Zeit (mehrere Stunden bei mehreren hundert GB Daten) warten bis Spiegelung vollständig erzeugt wird:

Fazit:
Die beschriebene Software-RAID-Lösung belasten die CPU und ist somit langsamer und ressourcenintensiver als eine Hardware-RAID-Lösung. Der Vorteil ist neben den Preis (gratis) auch noch, wie bei tom's hardware [2] berichtet, dass diese Software-RAID-Lösung nicht hardwareabhängig ist. Sprich, wenn der Hardware-RAID-Controller mal eingeht, muß man sich erst einmal den selben Hardware-RAID-Controller und Treiber wiederbeschaffen. Mir ist natürlich auch klar, dass die angeführten Argumente nur für einen Heimanwender wie mich gelten. Es gelten für Unternehmen natürlich ganz andere Ziele und Argumente.
Auch sollte man sich immer vor Augen halten, dass RAID-Lösungen nicht vor Viren, Trojanern und sonstigen böswilligen Veränderungen schützen. Für solche Fälle ist ein Backup immer noch unabdinglich. Außerdem sollte man für ein RAID möglichst keine Festplatten aus der gleichen Charge verwenden, da in Extremfall alle gleichzeitig kaputt gehen können.

Wichtiges Update:
Leider funktioniert es bei Windows XP seit Service Pack 3 die oben angeführte Methode zum Patchen für Windows XP nicht mehr!

Literatur






[1]RAID, Wikipedia
[2]Schmid P., RAID 5 ohne Controller: Geheime Freischaltung in Win XP, tom's hardware, 28. Oktober 2004, (Stand 9. Oktober 2007)
[3]Dynamische Datenmassen - Große Datenmengen verwalten mit Windows, In: c't magazin für computer technik, Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG, Ausgabe 3/05, S. 90
[4] Überblick über RAIDs (Redundant Arrays of Inexpensive Disks), Microsoft Knowledge Base Artikel-ID 100110 unter http://support.microsoft.com, Version 1.0, 5. November 2003
[5] SO WIRD'S GEMACHT: Erstellen eines Stripesetvolumes mit Parität (RAID-5) in Windows Server 2003, Microsoft Knowledge Base Artikel 323434 unter http://support.microsoft.com, Version 1.0, 23. September 2003
[6] SO WIRD'S GEMACHT: Erstellen eines gespiegelten Volumes in Windows XP, Microsoft Knowledge Base Artikel 307880 unter http://support.microsoft.com, Version 1.0, 14. Oktober 2003
[7] Spiegeln der System- und der Startpartition (RAID1) in Windows Server 2003, Microsoft Knowledge Base Artikel 323432 unter http://support.microsoft.com, Version 8.1, 21. Februar 2007
[8] Überblick über Festplattenspiegelung (RAID-Ebene 1) in Windows NT, Microsoft Knowledge Base Artikel 114779 unter http://support.microsoft.com, Version 1.0, 9. November 2004