Adobe Camera RAW Bilder mit x-rite (ehemals GretagMacBeth)
ColorChecker/ColorcheckerSG "profilieren" ist zwar nicht neu aber ziemlich cool!
Das was ich unter Adobe Camera RAW vermisse, ist direkt Camera Profile einbinden zu können, wie ich es unter PhaseONE und RAWShooter gewohnt bin. Für Leute an ein x-rite (GretagMacBeth) Colorchecker kommen, ist es auch quasi möglich Farben zu erhalten, die sehr nahe der reellen Farben kommen.
Bruce Fraser beschreibt hier die grundsätzliche Vorgehensweise:
http://www.creativepro.com/story/feature/21351-1.html
Komfortabler geht es mit einem Script für Photoshop von Thomas Fors:
http://fors.net/chromoholics/
Für Leute, die über den ColorCheckerSG verfügen, sollte der Script von Thomas Fors genauso funktionieren. Lediglich muß man die vorgegebenen Werte von den ColorChecker auf die Farbwerte von ColorcheckerSG im Script anpassen. Die Anleitung und die Farbwerte gibt es hier:
http://www.northlight-images.co.uk/article_pages/eye_one_photo_SG.html
x-rite Colorchecker / ColorCheckerSG Charts kann man z.B. bei LiWiener Printing Solutions erwerben.
Sonntag, 27. Januar 2008
Adobe Camera RAW Bilder mit ColorChecker/ColorcheckerSG profilieren
Freitag, 2. November 2007
Intel Chipset RAID - Matrix RAID
Da ich in einem älteren Post bereits über "Software RAID unter Windows XP und Windows 2000 mit Bordmitteln" [1] berichtet habe, möchte ich dieses Mal über eine andere kostengünstige RAID-Variante, und zwar Intel Matrix RAID [8, S. 13ff], mit dem Schwerpunkt auf SATA-Festplatten [12] berichten.
Grundsätzlich ist die Unterstützung von RAID durch den Intel Southbridge Chipsatz [11] bereits ab Intel Chipsatz ICH5/R verfügbar [13, S. 2]. Doch ab ICH6/R beherrscht der Intel Chipsatz auch Intel Matrix RAID Technik [14]. Intel Matrix RAID erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von RAID 0 und RAID 1 auch bei nur 2 physikalisch vorhandenen Festplatten (siehe Abbildung 1).
Abbildung 1: RAID 0 und RAID 1 gleichzeitig auf 2 Platten, Quelle Intel [8, S.14]
Das bedeutet, dass man z. B. auf einen Teilbereich von den zwei Festplatten zunächst einmal ein RAID 0 für z. B. das Betriebssystem, Anwendungsprogramme und die Windows-Auslagerungsdatei einrichtet und dann auf den restlichen Speicherplatz ein RAID 1 für die "sichere" Speicherung von Daten einrichten kann (siehe Abbildung 2).
Abbildung 2, Anwendungsbeispiel Intel Matrix RAID, Quelle: Intel [7, S. 17]
Intel Matrix RAID vs. Einzelfestplatte
Geoff Gasior hat festgestellt, dass die CPU Belastung bei Intel Matrix RAID unter seinen Testbedingungen [2] höchstens um 0,5 Prozent höher ist als beim Betrieb einer einzigen Festplatte (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3: IOMeter Workstation - CPU utilization, Quelle: Geoff Gasior [2]
Intel Matrix RAID vs. Windows-Software-RAID
Der Vorteil dieser Chipsatz-Variante gegenüber dem Windows-Software-RAID ist neben einen performanteren Zugriff und niedrigeren CPU-Belastung, dass man damit das Windows-Betriebssystem auf eine RAID 0 Bereich legen kann [5]. Mir ist natürlich bewußt, dass vermutlich Systemadministratoren dies nicht unbedingt als Vorteil im Bezug auf die Ausfallsicherheit sehen werden. Doch für einen Privatanwender wie mich sind die Folgen eines temporären Verlustes des Betriebssystems nicht so schlimm wie für ein Unternehmen. Ich bekomme aber im Gegenzug performantere Zugriffe im Betrieb. Man muß natürlich selber dafür Sorge tragen, dass wichtigen Daten auf RAID 1 Bereich gespeichert werden.
Intel Matrix RAID vs. Onboard RAID von Fremdhersteller
Heutzutage gehört es schon fast zum guten Ton von Mainboard-Herstellern, dass ein Mainboard mit einem zusätzlichen Onboard RAID Controller eines Fremdherstellers ausgeliefert wird. Häufig wird der zusätzliche Onboard RAID Controller über den PCI-Bus [15] angebunden. Probleme können auftreten, wenn dieser Onboard RAID Controller noch mit anderen Erweiterungskarten den PCI-Bus teilen müssen, denn dann kann der zusätzliche Onboard-RAID-Controller nicht die volle Geschwindigkeit des PCI-Buses für sich beanspruchen. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Chipsatz-RAID-Controller statt mit 133MB/s wie beim PCI-Bus mit einer viel höheren Geschwindigkeit (z. B. 266MB/s bei ICH5) an die Northbridge und ihren Memorycontroller [3] angebunden ist. Auch die CPU-Belastung kann beim Betrieb von Chipsatz-RAID niedriger als der Onboard-RAID-Variante von Dritthersteller [3] [4] sein, wie Abbildung 4 zeigt.
Abbildung 4: CPU Belastung, Quelle: Burmester [3]
Fazit
Berücksichtigt man die höhere Übertragungsgeschwindigkeit durch die direkte Northbridgeanbindung und den niedrigeren Verbrauch von CPU-Performance gegenüber dem Windows XP Software-RAID, so ist dies mein persönlicher Favorit für eine RAID Implementierung, die noch dazu gratis ist, wenn man ein neueres Mainboard (ab ICH6R) mit Intelchipsatz sein Eigen nennt.
Literatur
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Notebook Toshiba Satellite A200 findet keine Festplatte bei XP Installation
Vor den gleichen Problem, wie bei "Notebook Acer Extensa 5610 findet bei Windows XP Installation keine Festplatte" bereits berichtet, saß ein Bekannter von mir letzte Woche, als er auf sein neuerworbenes Toshiba Satellite A200 Notebook ein Windows XP auf das vorinstallierte Windows Vista drüber installieren wollte, fand die XP Installation CD keine Festplatte.
Den Treiber für die SATA Festplatte von diesem Toshiba Notebook kann man sich z.B. unter folgender Adresse runterladen:
http://at.computers.toshiba-europe.com/cgi-bin/ToshibaCSG/download_drivers_bios.jsp?service=AT
Dieses Mal versteckt sich der Treiber unter den Namen "Storage Manager".
Die restliche Vorgehensweise gleicht der Beschreibung von "Notebook Acer Extensa 5610 findet bei Windows XP Installation keine Festplatte". Also entweder ein USB-Diskettenlaufwerk besorgen und den Treiber auf eine Diskette kopieren oder die Treiber mit nLite in die Windows XP Installation CD integrieren.
Sonntag, 7. Oktober 2007
Software RAID unter Windows XP und Windows 2000 mit Bordmitteln
Als mir letzte Woche eine volle 300GB Seagate Festplatte ohne jegliches Backup plötzlich den Dienst quittierte, war es das Zeichen für mich nach einer RAID-Lösung [1] [4] umzuschauen. Den entscheidenden Tipp gab mir mein Kumpel Thomas, der in der Firma bereits mit einem Software RAID für Kunden erfolgreich gearbeitet hatte. Zwar ist Software RAID für Besitzer von Windows Server Betriebssystemen [8] wie z. B. Windows 2003 Server nichts neues, doch neu war für mich, dass diese Funktion auch unter Windows XP oder Windows 2000 genutzt werden konnte.
Der Haken ist nur, dass diese Software-RAID-Funktion offiziell unter Windows XP nicht vorhanden (deaktiviert) [6] ist, somit darf man sich auch kein Support von Microsoft erwarten. In schlimmsten Fall ist diese Funktion beim nächsten Windows Update wieder verschwunden, was aber eher nicht zu erwarten ist. Um die Funktion unter Windows XP Pro oder Windows 2000 zu reaktivieren, benötigt man grundsätzlich einen Hexeditor, um die Dateien zu patchen. Eine genaue Beschreibung gibt es bei Tom's Hardware [2]. Komfortabler geht es mit einer Batch-Datei von der Zeitschrift c't [3]. Man sollte aber, bevor man die Batch Datei "raidpatch.cmd" ausführt, unter "Systemsteuerung->Regions- und Sprachoptionen->Erweitert->Sprache für Programme die Unicode nicht unterstützen" sicherstellen, dass "Deutsch" oder "Englisch" eingestellt ist, da sonst die Batch Datei nicht richtig arbeiten könnte (funktioniert z.B. nicht richtig mit Einstellung Chinesisch).
Patchen eines deutschen Windows XP inkl. SP2 mit der c't Batch-Datei:
- Windows XP in den abgesicherten Modus hochfahren, da sonst die Batch-Datei die Windows Systemdateien nicht patchen kann.
- Die Batch Datei "raidpatch.cmd" ausführen
- Nach erfolgreichen Patchen Windows XP in den normalen Modus wieder hochfahren
In meinem Fall war z.B. die Spiegelung (RAID 1) der Festplatte interessant, dies erreicht man einfach dadurch, dass man mit der rechten Maustaste auf die zu spiegelnde Partitionen klickt und "Spiegelung hinzufügen" [7] auswählt. Danach muß man eine lange Zeit (mehrere Stunden bei mehreren hundert GB Daten) warten bis Spiegelung vollständig erzeugt wird:
Fazit:
Die beschriebene Software-RAID-Lösung belasten die CPU und ist somit langsamer und ressourcenintensiver als eine Hardware-RAID-Lösung. Der Vorteil ist neben den Preis (gratis) auch noch, wie bei tom's hardware [2] berichtet, dass diese Software-RAID-Lösung nicht hardwareabhängig ist. Sprich, wenn der Hardware-RAID-Controller mal eingeht, muß man sich erst einmal den selben Hardware-RAID-Controller und Treiber wiederbeschaffen. Mir ist natürlich auch klar, dass die angeführten Argumente nur für einen Heimanwender wie mich gelten. Es gelten für Unternehmen natürlich ganz andere Ziele und Argumente.
Auch sollte man sich immer vor Augen halten, dass RAID-Lösungen nicht vor Viren, Trojanern und sonstigen böswilligen Veränderungen schützen. Für solche Fälle ist ein Backup immer noch unabdinglich. Außerdem sollte man für ein RAID möglichst keine Festplatten aus der gleichen Charge verwenden, da in Extremfall alle gleichzeitig kaputt gehen können.
Literatur
Dienstag, 21. August 2007
Notebook Acer Extensa 5610 findet bei Windows XP Installation keine Festplatte
Als ich letztes Wochenende auf einem Acer Extensa 5610 Notebook, das mit einem vorinstallierten deutschen Vista ausgeliefert wurde, ein chinesisches Windows XP installieren wollte, staunte ich nicht schlecht als die MS Windows XP Installation CD mit Service Pack 2 meldete, dass keine Festplatte auf dem System vorhanden war, somit die Installation auch nicht fortgesetzt werden konnte.
Das Problem liegt nun darin, dass das Notebook bereits mit einer SATA Festplatte ausgestattet ist, und die Windows XP Installation CD keine Treiber für diese Hardwarekonfiguration enthält. [4]
Die grundsätzliche Lösung des Problems wäre dem XP Installationsprogramm den nötigen Treiber zu zuführen.
Den nötigen Treiber kann man sich auf der "Acer Europe - Service & Support, Drivers & Utilities, Downloads" runterladen, indem man unter Acer Notebooks das Extensa 5610 auswählt, und dann unter MS Windows XP Treiber den "F6 Intel SATA HDD Driver Floppy Utility" (Alternativ-Link) auswählt und runterladet. Nachdem man die ZIP-Datei entpackt hat, findet man 2 ausführbare Dateien vor, wobei f6flpy32.exe für den 32-Bit Treiber steht. Führt man diese Datei aus, benötigt man eine leere Diskette, damit das Programm die Treiber auf eine Diskette schreiben kann.
Nun gibt es 2 Möglichkeiten den Treiber in das XP Installationsprogramm einzubinden:
- Man besorgt sich ein USB-Diskettenlaufwerk, schließt es an das Acer Notebook an und legt die "F6 Intel SATA HDD Driver" Treiberdiskette in das USB Laufwerk. Kurz nach dem Start der XP Installation CD während des Textmodusabschnitts, wenn Windows kurz anhält und auffordert, die Taste [F6] zu drücken, muß man die Taste [F6] drücken. Nach der richtigen Wahl des Treibers ist der Treiber installiert. [1,2]
- Eine andere elegante Möglichkeit ist mit Hilfe von nLite den "F6 Intel SATA HDD" Treiber in die MS Windows XP Installation CD zu integrieren, oder anders ausgedrückt eine neue MS Windows XP Installation CD mit nLite bauen, die den SATA Treiber schon enthält. [3] Ich nehme immer gerne eine DVD-RW dafür. Einerseits dauert das Erstellen von einer 650MB ISO nur ca. 2 Minuten und andererseits kann man die DVD-RW immer wieder neu beschreiben.
| [1] | How do I install Windows XP or Windows 2000 to a Serial ATA (SATA) hard drive?, In: Deskstar and Ultrastar FAQ, Hitachi Global Storage Technologies |
| [2] | Eingeschränkte OEM-Treiberunterstützung mit [F6] bei der Installation von Windows XP bzw. Windows Server 2003, Microsoft Knowledge Base Artikel 314859 unter http://support.microsoft.com |
| [3] | Nuhagic Dino, 3.2 Treiberintegration, German-nLite.de |
| [4] | Russel Charlie, SATA Drives and F6, x(perts)64 |
Donnerstag, 19. Juli 2007
Windows-Explorer beim Öffnen von zu vielen Multimedia-Dateien überlastet
Seit einiger Zeit plagt mich ein Problem, dass ich beim Öffnen von bestimmten Verzeichnissen, die viele Multimedia-Dateien wie z.B. *.AVI und *.MPG enthalten, der Windows-Explorer zig Sekunden bis paar Minuten nicht reagiert. Es scheint als sei der Windows-Explorer abgestürzt. Bei meinem alten Rechner mit nur einer CPU zeigt der Windows Task-Manager 100% Auslastung an. Doch nach dieser Phase läuft alles wieder normal. Den entscheidenden Hinweis gab mir heute ein Bekannter. Der Grund für diese Überlastung ist, dass Windows versucht Daten von den Multimedia-Dateien in diesem Verzeichnis auszulesen, wie etwa Format und Grösse...
Die Lösung des Problems findet man bei "Windows-Tweaks Info" unter "Die Datei Explorer.exe verbraucht 100% Prozessorleistung" (folgender Text wurde leicht bearbeitet und gekürzt von Windows-Tweaks Info übernommen):
- Klicken Sie nacheinander auf Start/Ausführen und tippen Sie regedit ein, um den Windows Registrierungs Editor zu starten. Hangeln Sie sich nun durch die Schlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT\SystemFileAssociations\.avi\
shellex\PropertyHandler" und löschen Sie im rechten Teilfenster den Wert "Default". - Die Datei shmedia.dll ist ebenfalls für diese Misere verantwortlich: Sie liest die Eigenschaften von Videodateien (Länge, Auflösung etc.) und befindet sich dann in einer Endlosschleife, wenn die Datei unvollständig oder fehlerhaft ist. Die CPU-Auslastung ist damit natürlich ebenfalls betroffen. Klicken Sie erneut auf Start/Ausführen und tippen Sie "regsvr32 /u shmedia.dll" ein, damit (wie oben) diese Analyse deaktiviert wird. Der Unterschied hierbei ist, dass nicht nur AVI-Dateien sondern auch viele andere Videoformate (avi, mpeg, wmv) diese Preview verlieren. Sollten Sie also bei anderen Formaten Probleme haben: Damit lösen Sie diese! Um den Befehl rückgängig zu machen, müssen Sie lediglich "regsvr32 shmedia.dll" eintippen.
Literatur
| [1] | Windows stops responding when you click a large AVI file, Microsoft Knowledge Base Artikel 555654 unter http://support.microsoft.com |
| [2] | Die Datei Explorer.exe verbraucht 100% Prozessorleistung, Windows-Tweaks Info |
Montag, 2. Juli 2007
CCTV4 frequency update on Hotbird satellite
I have updated the Frequency List on my "Chinese Satellites in Europe" page. Cause for update is that CCTV 4 had moved to a new frequency on Hotbird since 1th June 2007. The broadcast on the old frequency will remain for one month.
References:
